Über mich
Ich bin selbst der Mensch geworden, den ich auf meinem Weg gebraucht hätte.
Vielleicht ist das einer der ehrlichsten Sätze, die ich über mich sagen kann.
Mein Weg hat mich immer tiefer zu mir geführt.
Durch Erkenntnis. Durch Veränderung. Durch das Leben selbst.
Und irgendwann wurde aus der Suche etwas anderes:
ein tiefes Ankommen in mir.
Heute weiß ich, wie viel sich verändert, wenn wir unserer eigenen Wahrnehmung vertrauen und dem, was wir längst in uns tragen, einen Platz in unserem Leben geben.
Mein Weg hat mich vieles gelehrt.
Aber vielleicht vor allem eines:
Menschen nicht nur mit dem zu begegnen, was ich weiß.
Sondern mit dem, was ich selbst gelebt habe.

Mein Weg hat mir Tiefe gegeben.
Meine Liebe zum Menschen hat daraus meine Arbeit gemacht.
Ich kenne viele Facetten des Menschseins nicht nur aus Büchern, Ausbildungen oder Konzepten.
Ich kenne sie aus dem Leben.
Mein eigener Weg war intensiv. Er hat mich gefordert, geöffnet, verändert und mir immer wieder neue Ebenen von mir selbst gezeigt.
Heute möchte ich keine dieser Erfahrungen missen.
Denn sie haben mir etwas gegeben, das man nicht lernen kann:
die Fähigkeit, einem Menschen in seiner Tiefe zu begegnen, ohne vor ihr zurückzuweichen.
Vielleicht kann ich deshalb so nah sein.
Weil bei mir nichts erst schön, ordentlich oder fertig sein muss, bevor es Raum bekommt.
Wir können lachen. Wir können weinen. Wir können tief gehen und im nächsten Moment wieder ganz leicht sein.
Du darfst Mensch sein. Und ich bin es auch.
Ich sitze dir nicht als jemand gegenüber, der dein Leben besser kennt als du.
Ich begegne dir als Mensch.
Mit meiner Erfahrung. Meiner Wahrnehmung. Meiner Klarheit. Meinem Herzen.
Auf Augenhöhe. Und wirklich da.
Liebe ist für mich kein weiches Wort.
Sie ist eine Haltung.
Liebe bedeutet für mich, einen Menschen wirklich sehen zu wollen.
Mit seiner Geschichte.
Seiner Kraft.
Seiner Verletzlichkeit.
Seinen Widersprüchen.
Seinem Licht.
Und Liebe bedeutet für mich auch Klarheit.
Denn jemanden wirklich zu sehen heißt für mich, ehrlich genug zu sein, auch das sichtbar werden zu lassen, was gesehen werden möchte.
Ich kann weich sein und sehr klar.
Ich kann halten und gleichzeitig etwas aussprechen, das sitzt.
Für mich gehört all das zusammen.
Denn echte Nähe braucht ein offenes Herz.
Und Wahrheit.
Spiritualität ist für mich nichts, worüber ich spreche.
Sie ist etwas, das ich lebe.
Meine Intuition, meine energetische Wahrnehmung und meine Verbindung zu etwas, das für mich größer ist als wir selbst, gehören selbstverständlich zu meinem Leben.
Ich vertraue dem, was ich wahrnehme.
Und gleichzeitig gibt es etwas, das für mich immer wesentlich bleibt:
Deine Wahrheit gehört dir.
Ich kann wahrnehmen. Ich kann spiegeln. Ich kann Türen öffnen.
Aber ich möchte niemals an die Stelle deiner eigenen inneren Stimme treten.
Denn meine Arbeit soll dich nicht näher an meine Wahrheit bringen.
Sondern näher an deine.
Ich bringe vieles mit.
Aber vor allem bringe ich mich mit.
Meine Erfahrung.
Meine Intuition.
Meine Spiritualität.
Meine Klarheit.
Meine Wärme.
Meinen Humor.
Meine Direktheit.
Mein Wissen.
Ich trenne diese Dinge nicht voneinander.
Denn ich glaube, dass die Kraft meiner Arbeit genau dort entsteht:
in meinem vollständigen, authentischen Sein.
Ich muss für dich keine Rolle spielen.
Und vielleicht entsteht genau dadurch ein Raum, in dem auch du keine spielen musst.
Ich möchte nicht, dass du nach unserer Begegnung mehr von mir glaubst.
Ich möchte, dass du mehr von dir glaubst.
Dass du deiner Wahrnehmung vertraust.
Deinem Körper.
Deiner Stimme.
Deiner Art zu fühlen.
Deiner Art zu entscheiden.
Deiner Art, dieses Leben zu leben.
Nicht immer mehr über dich zu wissen.
Sondern dich selbst so tief zu kennen, dass daraus Vertrauen entsteht.
Und aus diesem Vertrauen ein Leben, das immer mehr dem Menschen entspricht, der es lebt.
Dir.